Die Paketzustellung mit TNT/FedEx verbraucht schon lange viel zu viel unserer Zeit.

Und jetzt streiken die TNT Mitarbeiter auch noch seit Anfang Juni. Schlimmer noch: für diesen Streik ist immer noch kein Ende in Sicht. Der Ton der FedEx Mitarbeiter im Callcenter oder per Mail wurde wohl deswegen mittlerweile sehr rau. Durchaus verständlich.

Die Bios GmbH Labordiagnostik vertreibt Reagenzien, welche ärztliche Laboratorien für die Diagnostik von Erkrankungen benötigen. Eigentlich arbeitet Bios – nach eigenem Verständnis - für erkrankte Menschen. Unsere Kunden sind dabei unsere wertgeschätzten Aufgaben Umsetzer und wir kümmern uns deshalb wesentlich darum, dass unsere Kunden unsere Waren so schnell wie möglich und in gutem Zustand erhalten.

Von der Ignoranz der Firma TNT/FedEx (Personal übertreibt eigene Ansprüche, Management ist unfähig dieses Problem zu lösen) machen wir uns deshalb jetzt nicht länger abhängig. Bis zu einer anderen Abhollösung (vielleicht mit UPS) für unsere Pakete, tragen wir sie derweil zur guten deutschen Post bei uns gleich nebendran.

Nächsten Montag fangen wir damit an. Der Expressversand mit der Post ist genauso schnell wie der Expressversand mit TNT/FedEx hätte sein sollen: innerhalb 24 Stunden normalerweise, aber bis zu 48 Stunden bei Problemen. Damit können wir gut leben. Wir freuen uns, Ihnen dies heute mitteilen zu können.

München, 01.07.2022


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Für unsere Kunden:
Derzeitig besonders wichtige Paragraphen aus den AGBs der Bios GmbH Labordiagnostik.

§ 1 Allgemein

Angebote, Lieferungen und sonstige Leistungen der Firma Bios GmbH erfolgen ausschließlich aufgrund dieser Lieferungs- und Zahlungsbedingungen. Geschäfts- und Einkaufsbedingungen, die von einem Besteller einem Auftrag zugrunde gelegt werden, wird hiermit widersprochen.

§ 6 Versendung, Gefahrtragung, Versicherung

Erfüllungsort ist der Sitz der Firma Bios GmbH. Die Versendung der Ware erfolgt auf Wunsch, Kosten und Risiken des Empfängers. Wird der Versand auf Wunsch oder durch Verschulden des Käufers verzögert, so lagert die Ware auf Kosten und Gefahr des Käufers. In dem Fall steht die Anzeige der Versandbereitschaft dem Versand gleich. Für den Fall der Versendung geht die Gefahr auf den Besteller über, sobald wir die zu liefernde Ware an die Post, einen Spediteur oder an ein Transportunternehmen übergeben haben, spätestens jedoch z. B. beim Einsatz eigener Transportmittel mit Verlassen der Firmenräume.

Im Fall von Transportschäden ist die Firma Bios GmbH nicht verpflichtet, für den Besteller Schadenersatzansprüche gegen den Transporteur geltend zu machen. Der Besteller hat jedoch einen Anspruch auf Abtretung eventueller Schadenersatzansprüche der Firma Bios GmbH gegen der Transporteur. Die Ware wird durch die Firma Bios nicht versichert. Wünscht der Kunde eine Versicherung über den gesetzlichen Versicherungsumfang hinaus, so hat er selbst rechtzeitig dafür Sorge zu tragen.

München, 24.6.2022


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Die gute Verordnung

(EU) 2017/746, umgangssprachlich EU IVDR,

sorgt bis dato bei allen Wirtschaftsakteuren für viel Verwirrung, oder  . . . .

 

Sie trat am 25. Mai 2017 in Kraft und gilt ab dem 26. Mai 2022. Aber, auch wenn die Bios Labordiagnostik GmbH derzeit längst noch nicht allen Anforderungen dieser neuen EU Regulierung entspricht, unsere Kunden können unsere Waren in jedem Fall und ohne Einschränkungen mindestens bis Mai 2025 beziehen.

Bezüglich der Verfügbarkeit unserer (wie aller anderen entsprechenden) derzeit im Markt befindlichen IVD gilt nämlich folgendes:

Die Waren der Firma Bios gehören entweder zur Klasse C (beschrieben in Regel 3 im Anhang VIII dieser Verordnung) oder zur Klasse A (beschrieben in Regel 5 dito).

Derzeit im Markt befindliche Waren der Klasse C (Nachweisreagenzien) dürfen weiterhin und zwar bis 26.05.2025 in alle Länder der EU abgegeben werden.

Derzeit im Markt befindliche Waren der Klasse A (Puffer, Eindeckmedium, Deckgläser) dürfen bis 26.05.2027 in alle Länder der EU abgegeben werden.

Über die Verwendbarkeit der im Anwenderlabor vorhandenen Reagenzien in der Laufzeit über diese Zeitpunkte hinaus gibt es in dieser neuen EU Regulierung keine Angaben/Vorgaben.

Der EU Gesetzgeber hält sich darüber hinaus weitere „Verzögerungsgründe“ bzw. Verlängerungen der Übergangsfristen offen. Zusammengefasst würde dies möglich, wenn EUDAMED Anwendungen nicht oder für die dort von den Wirtschaftsakteuren jeweils geforderten Aktivitäten zu spät „fertig“ werden.

Die Annahme einer solchen Möglichkeit ist neu und erstaunlich. Wir wissen, wovon hier gesprochen wird, da wir uns 2003 monatelang mit der Dateneingabe in die völlig überforderte DIMDI Datenbank amüsieren mussten, als die jetzt dann eben auslaufende EU IVDR gültig wurde bzw. längst gültig war. Wir vermuten, dass der aktuelle „rechtliche Übergang“ eher noch länger dauern wird, da viel mehr und ganz verschiedene Wirtschaftsakteure den viel komplexeren Anforderungen der neuen Verordnung (EU) 2017/746 entsprechen müssen.

Die Hauptanforderung der neuen EU Regulierung für IVD ist die Rück- bzw. Nachverfolgbarkeit der Waren vom Produzenten zum Anwender zum Patienten und zurück, oder vom Produzenten über Distributoren zum Anwender etc.. Aus unserer Sicht eine sinnvolle Anforderung, da wir mit dem deutschen Arzneimittelgesetz begannen und somit die Rückverfolgbarkeit unserer Waren im Markt für uns von Anfang an eines der wichtigsten Kriterien war. In der neuen EU Verordnung soll die Rückverfolgbarkeit durch die UDI Auszeichnung der Reagenzien erreicht werden. Diesen Teil der Verordnung können wir seit Mai 2020 umsetzen, weil ab diesem Zeitpunkt unser offizieller EU UDI Zuteiler, die IFA GmbH, mit der Zuteilung von UDI Codes für IVD startete. Mittlerweile konnten wir unsere UDI ausgezeichneten Handelswaren auch erfolgreich in der EUDAMED anmelden, sind also „UDI kompatibel“. Aber wie es mit dem für die angestrebte/erforderliche Rückverfolgung notwendigen „UDI Zusammenwirken“ mit unseren Kunden wie auch deren und unserem Zusammenwirken mit der UDI Datenbank in der EUDAMED insgesamt zum Klappen kommen kann, ist uns bisher leider völlig unklar. Selbst bezüglich der Maschinenlesbarkeit unserer UDI Träger im Markt fehlen uns Rückmeldungen.

Rüben, 11.3.2022

 


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Mittelweile melden wir unsere Produkte erfolgreich in der EUDAMED an.

Bitte sehen Sie sich das Beispiel für einen UDI Träger (mit UDI-DI, UDI-PI und Datamatrix Code) im Folgenden an. Er steht für eine Charge des Artikels 50-2006, Giardia lamblia Antigen Objektträger, welche am 27.07.2021 hergestellt wurde.

  UDI Voretikett UDI Träger

Bei immer weniger Produktionen von neuen Chargen eines Artikels müssen wir diesen zunächst bei unserem UDI Zuteiler anmelden. Folglich geben wir mittlerweile immer mehr Waren, welche mit UDI Trägern gemäß EU 2017/746 IVDVO ausgezeichnet sind, in den Markt ab.

Wir arbeiten mit der IFA GmbH, Frankfurt, einem offiziellen UDI Zuteiler der EU, zusammen (Durchführungsbeschluss (EU) 2019/939) und benutzen zur Erstellung unserer UDI Matrix Codes die Software von NiceLabel. Die Kompatibilität dieser unserer UDI Auszeichnung mit den Anforderungen der 2017/746 IVDV wurde mittlerweile durch den erfolgreichen Eintrag unserer Artikel in die UDI Datenbank in der EUDAMED bestätigt.

Allerdings melden wir in der EUDAMED UDI Datenbank nur unsere Artikel an. Das heißt: nach wie vor erschließt sich uns nicht, wie insgesamt und genau die Rückverfolgbarkeit der (unserer) Chargen im Zusammenspiel mit unseren Kunden vonstatten gehen soll. Ebenfalls ergibt sich für uns trotz unserer erfolgreichen Artikelanmeldung keine Möglichkeit, mangelhafte Chargen in der EUDAMED zu publizieren und auch nicht, ggf. ein meldepflichtiges Vorkommnis zu melden.

Die Entwicklung der EUDAMED Datenbank geht unserer Wahrnehmung nach nur schrittweise und für uns undurchsichtig voran. Leider stellt uns weder die EU, unser Staat noch die zuständige Behörde (welche wäre das?) sachdienliche Informationen zur Verfügung, damit wir die jeweils nächsten EUDAMED Anforderungsschritte planen könnten.  Möglicherweise liegt dies aber auch an der Art und Weise, wie EUDAMED programmiert wird. Vielleicht schließt diese jedwede Planbarkeit aus. Wir denken da z. B. an die Corona Apps.

Kraut und Rüben

Februar 2022

 


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Wichtig zu wissen: Laufzeiten von IVD gelten nur bedingt.

Bei uns in der Firma lagern unsere Waren überwacht bei der jeweils auf dem Etikett angegebenen Temperatur. Auch unterschreitet das Kühlintervall unserer Kühlschränke nie die 4 °C, um die permanente Wasserstrukturänderung in den Reagenzien zu vermeiden, welche die Laufzeit beliebig verkürzt.

Die Versandprozedur unserer Waren ist auf kurze Aufenthalte von Kühlwaren bei Raumtemperatur optimiert, und unsere Verpackung isoliert unsere Ware während des Transportes zu Ihnen sowohl im Winter als auch im Sommer vor gefährlichen Temperaturschwankungen nach unten oder nach oben. Wir stellen überprüft sicher, dass die hierfür erlaubten Transportzeiten nicht überschritten werden und informieren unsere Kunden, falls dies dennoch einmal der Fall sein sollte. Damit aber endet unsere Verantwortlichkeit für die Qualität unserer Waren im Kundenlabor. Sobald die Ware im Kundenlabor ist, geht diese Verantwortlichkeit auf den Kunden über. Und wir weiterhin verweigern die Belieferung, sobald ein Anwender - trotz technischer Beratung - mit unseren Waren nicht zuverlässig erfolgreich arbeiten kann.

Wie aber können Sie selbst in Ihrem Labor sicherstellen, dass Sie von der von uns ausgetesteten langen Haltbarkeit unserer Waren profitieren können? Zunächst, halten Sie sich jederzeit aktuell informiert durch unsere methoden- wie parameterspezifischen Gebrauchsinformationen (m- oder pGI) unter https://www.bios-world.com/d/techinfo.php III. Gebrauchsinformationen.

Erhalten Sie von Bios ein Paket mit Kühlwaren, so erkennen Sie dies sehr leicht an unserem blauen „Kühlketten“ Aufkleber außen auf unseren Versandkartons.

 

Bios Pakete mit diesem Aufkleber müssen sofort nach Erhalt ausgepackt und die Ware in die Lagerung gemäß der Temperaturangabe auf dem Etikett gebracht werden. Keinesfalls aber darf Ware, die im Kühlschrank gelagert werden soll, eingefroren werden - schon gar nicht wiederholt. Dadurch wird nicht nur die Aktivität von Substrat-Objektträgern, sondern speziell auch die von Konjugaten und Kontrollen zerstört, wobei die Menge an Temperaturstress über die Zeit über das Ausmaß des Aktivitätsverlustes entscheidet. Auch durch das Teilen von Reagenzien (Zerschneiden der OT, Umfüllen oder Portionieren der Konjugate oder der positiven Kontrollen in „Gebrauchsmengen“ durch Abfüllen in kleinere Plastikgefäße) wird ein Aktivitätsverlust möglich - bis hin zur völligen Inaktivität.

Vielmehr müssen IVD sofort nach dem Erhalt im Kundenlabor und auf Dauer wie auch ohne Unterbrechung bei der angegebenen Temperatur gelagert werden. Nutzer*innen müssen sicherstellen, dass dies auch so ist. Fällt ein Kühlschrank aus oder vergrößert sich das Kühlintervall, so müssen Sie unsere dort gelagerten Waren entweder verwerfen oder einer „Chargenprüfung“ unterziehen. Nur bei 100 % Reproduktion des Titers unserer positiven Kontrolle können die zu dieser Prüfung verwendeten Chargen dennoch verwendet werden.

Die Zeiten in denen Kühlreagenzien für Tests bei Raumtemperatur eingesetzt werden, müssen klar definiert und überprüft kurzgehalten werden. Aber selbst wenn auch dies strikt eingehalten wird, sobald ein Konjugat oder ein Kontrollfläschchen angebrochen wird, verliert die Laufzeit ihre Gültigkeit.

Auch bei optimaler Handhabung der Bios Reagenzien (von IVD) gibt es dennoch keine Garantie, dass deren Verwendung stets zum gewünschten Ergebnis führt:

1. Klappen die Tests bei Ihnen schlecht oder nicht, wenn Sie Bios Reagenzien mit anderen Reagenzien mischen, so kann Bios Ihnen letztlich gar nicht helfen.

Werden zum Testen nicht ausschließlich Bios Reagenzien eingesetzt, so kann jede Änderung einer „nicht Bios Testkomponente“ (neuer Hersteller, neue Charge etc.) dazu führen, dass ein Test insgesamt nicht mehr funktioniert. Auch vom Labor selbst hergestellte Reagenzien können zum Problem werden.

Bios lässt den Anwendern die Freiheit, Reagenzien individuell zu kombinieren, indem Bios alle Testkomponenten auch einzeln abgibt. Aber im Falle eines Problems, ist der Anwender in der Pflicht, abzuklären, ob bei ausschließlicher Verwendung von Bios Reagenzien das Problem verschwindet. Bios kann keinerlei Gewährleistung für die vom Anwender gewählte Reagenzien Zusammenstellung übernehmen.

2. Nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch schließt Gewährleistung aus.

Verwenden Sie Bios Testkombinationen oder Bios Einzelreagenzien verschieden von der in unseren Gebrauchsinformationen beschriebenen Art und Weise, übernimmt Bios auch dann keine Verantwortung für die Ergebnisse, wenn Sie alle Reagenzien oder nur Testkits von Bios beziehen.

Unsere Waren sind über die jeweils angegebene Verwendung hinaus grundsätzlich nur für die „Routinediagnostik“ ausgelegt/geeignet und nicht für Forschungsprojekte oder andere abweichende Anwendungen. Eine Ausnahme ist die Verwendung unserer Tests zu Ausbildungszwecken z. B. für MTA. In diesen Fällen müssen wir jedoch mit dem Lehrpersonal bestens abgestimmt sein, wobei Bios definiert, welche Anforderungen in diesem Fall an das Lehrpersonal gestellt werden.

3. Da es uns nicht möglich sein dürfte, alles zu formulieren, was die Laufzeit unserer Waren – genau genommen aller IVD - verkürzt oder beendet, verweisen wir positiv auf die strikte Einhaltung unserer Warenumgangsbedingungen und Vorgaben in unseren Gebrauchsinformationen (GI). Und fragen Sie auch gerne bei uns nach unter bios@bios-world.com, falls es Unklarheiten oder Fragen gibt. Auf diese Weise lassen wir uns gerne von Ihnen mit in die Verantwortung nehmen.

Bommel, Kraut und Rüben        München im Januar 2022


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Q u o    v a d i s    B a n k k o n t o ?

Unsere Bankgeschäfte erledigen wir schon lange elektronisch und zahlen die Gebühren für jede Lizenzaktualisierung dem Entwickler unserer Banking Software „StarMoney“ mittlerweile auch direkt. Die Commerzbank, welche diese Software seinerzeit mehr oder weniger als die Eigenentwicklung bei uns eingeführt hat, drückte uns damit nachträglich einen „Zwangslieferanten“ aufs Auge.

Aber unsere Banken teilten uns unsere Kontonummern, IBAN und BIC zu und halten diese – in einer uns schwer verständlichen Art und Weise – über die Zeit „aufrecht“.

Weiterhin stellen uns unsere Banken Girokarten zur Verfügung, mit denen wir wiederum selbst diverse Banking Vorgänge in sich anhaltendend ausdünnenden Bankfilialen ausführen können/müssen. Ab und zu kaufen wir dann auch noch Schweizer Franken oder USD und heben auch 3-4 Mal im Jahr Geld am „Bankschalter“ ab, aber nur bei unserer Hauptbank – der Commerzbank. Sonst tun die Banken nichts für uns.

Wir übernahmen nämlich über die Zeit immer mehr Tätigkeiten, die früher von unseren Banken ausgeführt wurden. Eigentlich begrüßen wir diese Entwicklung, aber wie kann es sein, dass die Bankgebühren dennoch nicht aufhören, stark anzusteigen. Viele Konten zu haben machte früher die Finanzen übersichtlich, ist heute aber nur noch ärgerlich teuer.

Also trennen wir uns von der Bank, bei der Kosten und Leistung für uns gar nicht mehr zusammenpassen: dem UniCredit Member „HV Bank“. Wir informieren Sie hierüber ab sofort auch individuell über Ihre FiBu Mailadresse oder durch entsprechende Info Anlagen zu Rechnungen, falls Sie diese im Paket mitgeschickt oder per Standardpost erhalten.

 

Im Januar 2022

Kraut & Rüben

 


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Die Biosite® ist und bleibt immer aktuell

Im April 2022 haben wir im Bereich Technische Informationen folgende Ergänzungen oder Änderungen vorgenommen:

1. Unter Punkt III. Gebrauchsinformationen

    B. Parameterspezifische Gebrauchsinformationen (Lang-Versionen)
    wurde folgende Gebrauchsinformation aktualisiert:

    tstid            Biognost® Trichinella spiralis Antikörper Nachweis

 

2. Unter Punkt V. Testcharakteristika wurden folgende Sensitivitäts- und
    Spezifitätsdaten aktualisiert:

    Antikörper gegen Trichinella spiralis

 

Kleinere Änderungen, z. B. die Aktualisierung einer Gebrauchsinformation ohne Versionsänderung, die Änderung einzelner Spezifitäts- oder Sensitivitätsdaten ohne resultierende deutliche Änderung von Testcharakteristika, werden allerdings zusätzlich laufend vorgenommen – in den Beispielsfällen im Bereich Technische Informationen ohne, dass auf diese jeweils im Bereich Aktuelles extra hingewiesen wird.

Und manchmal vergessen wir sicher auch, hier auf größere Änderungen hinzuweisen. Gerne machen Sie uns auf so ein Versäumnis aufmerksam.

04.04.2022


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Aus gegebenem Anlass zur Sicherheit!

Unsere Objektträger (OT) für die Immunfluoreszenz sind für die einmalige Verwendung ausgelegt. D. h. nach dem Öffnen der gasdichten Alu-Hülle und einer ersten Verwendung dürfen die OT nicht - auch nicht in unbenutzten abgetrennten Teilen - wieder provisorisch in dieser Hülle verpackt, gelagert und zu einem späteren Zeitpunkt weiterverwendet werden. Je nach Herstellungsverfahren der OT verändert sich bei Luftzufuhr das Substrat in den Auftragsstellen. Es kann teilweise vorrübergehend „aktiver“ werden, meist aber und mittelfristig immer wird es inaktiv.

Die Risikotragung bei falscher Verwendung unserer OT liegt zwar beim Verwender, aber wir versuchen durch diese Information, aus der unerlaubten Verwendung resultierende Probleme auf Anwenderseite zu vermeiden. Auch natürlich in unserem Interesse, denn wir versuchen, für uns nicht nachvollziehbare Problemmeldungen zu vermeiden.

 

München, Juli 21

Rüben


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Chargen für die Abgabe in den Markt freigegeben oder tatsächlich im Markt

 

Kapitel VII, Überwachung nach dem Inverkehrbringen, Vigilanz und Marktüberwachung. Hier Marktüberwachung, Artikel 78, 79, 80, 81. Meldung von schwerwiegenden Vorkommnissen, Elektronisches System für Vigilanz etc. (Artikel 82 folgende) muss noch formuliert werden.

 

A. Interne Marktüberwachung

Nach erfolgreicher Chargenprüfung (QC Präparate bleiben über die Dauer der Laufzeit tiefgefroren zur Verfügung) übernehmen wir die Waren (Chargen) in die Auftragsabteilung. Ab diesem Zeitpunkt können sie in den Markt abgegeben werden und unsere interne Chargenlaufzeitüberwachung beginnt.

Handelswaren sind unsere Waren zu diesem Zeitpunkt nicht, da sie nur mit dem Sicherheitsetikett (intern sagen wir „Voretikett“, zukünftig sind diese Etiketten die UDI Träger) und damit nicht endausgezeichnet sind. Die Endauszeichnung erfolgt auf Auftrag in der Sprache des Bestellers.

Zur internen Chargenüberwachung wird die Laufzeit in 3 Teile geteilt und es werden statistisch Testansätze (Langzeittests (LTs)) folgendermaßen angeordnet und durchgeführt:

LTs im 1. Drittel, im 2. Drittel, im letzten Drittel der Laufzeit, sowie LTs um den Verfall herum und beliebig lange nach dem Verfall.

Unsere regulatorische Leitung dokumentiert die erhaltenen LT Ergebnisse in unserem WWS und publiziert sie auf unserer Biosite®. Chargen von Tests bzw. Testreagenzien, welche theoretisch eher zu Problemen neigen dürften bzw. wo eigene Vorerfahrungen vorliegen, werden hierbei öfter überprüft, ebenso wie Chargen von Tests bzw. Testreagenzien, die wir besonders viel verkaufen.

 

Bedeutung dieser permanenten internen Chargenlaufzeitüberwachung: wir überprüfen regelmäßig die Gültigkeit unserer Laufzeiten, wir erkennen jedwede Qualitätsänderungen unter der Laufzeit, da wir das QC Präparat zum Vergleich heranziehen, welches wir nach der vergleichenden Ablesung - zusammen mit dem LT Präparat wieder einfrieren. Mit so gewonnenen Erkenntnissen können wir Chargen mit Problemen (schwerwiegenden, nicht schwerwiegenden) identifizieren, bevor Meldungen von Kunden eintreffen, diese in der Folge ggf. intern verwerfen wie auch deren Käufer sofort darüber informieren, dasselbe zu tun. Darüber hinaus publizieren wir auch im Bereich „Technische Informationen“ auf der Biosite® nicht schwerwiegende Chargenprobleme, so dass jeder Anwender wie auch potentielle Käufer sich dort jederzeit – auch vorab - informieren kann.

Als Wichtigstes ergibt sich für uns aus dieser permanenten internen Qualitätsüberwachung unserer Handelswaren, dass wir uns mit unseren Waren identifizieren können.

B. Externe Marktüberwachung

Wir liefern unsere IVD nur direkt an Fachinstitute für Laboratoriumsmedizin bzw. an pharmazeutisch-naturwissenschaftlich ausgerichtete Distributoren, welche ihrerseits unsere Waren nur an qualifizierte Institute für Labmedizin in ihren jeweiligen Märkten abgeben. Kommen wir mit einem Kunden bei technischen oder kaufmännischen Problemen nicht zu sinnvollen Lösungen, so beenden wir die Belieferung dieses Kunden. Diese Grundsätze bewahrten uns bisher vor „schwerwiegenden Vorkommnissen“ mit unseren Handelswaren im Markt. Dennoch sind unsere Kunden gehalten, jedwede Abweichungen vom erwarteten/bekannten Verhalten einer Bios Charge an Bios zu melden (unverzüglich schriftlich, mündlich, mit Abbildungen ). Bios fragt ggf. zur Klärung beim Kunden nach und bearbeitet die Meldung des Kunden unverzüglich. Daraus ergeben sich folgende Prozeduren

a. der Kunde erhält Vorschläge zur Problemlösung (Fehlersuche im Kundenlabor)

b. Bios überprüft Präparate aus der Chargenprüfung, ob sich dort vom Kunden geschilderte Probleme schon abgezeichnet haben und überprüft die Charge durch einen neuen Testansatz (Langzeittest, LT). Daraus ergibt sich

 

  1. Bei der Charge kann es – obwohl Bios nur an Fachlabors liefert - zu gefährlichen Fehlinterpretationen kommen: schwerwiegendes Vorkommnis.
  2. Die Charge hat gewisse Mängel. Fehlinterpretationen aber sind unwahrscheinlich: kein schwerwiegendes Vorkommnis.
  3. Kein Problem mit der Charge.

 

Zu 1. Die Bearbeitung der Kundenbeschwerde ergibt, dass es trotz sachgerechter Lagerung und ordnungsgemäßer Verwendung der Charge zumal innerhalb der Laufzeit zu Fehlinterpretationen des Testergebnisses kam. Bios beendet diese Charge in der Datenbank und nimmt sie auch körperlich aus dem Verkauf. Bios teilt umgehend allen Kunden, welche diese Charge (innerhalb der letzten 10 Monate) bezogen haben, per Mail und Anruf mit, eventuell noch vorhandene Bestände dieser Charge sofort zu vernichten und die ggf. zuvor mit dieser Charge erhaltenen Ergebnisse kritisch zu überprüfen. Bios erfragt mögliche Fehldiagnosen mit schwerwiegenden Folgen für den/die Patienten. Der Vorfall wird unverzüglich an die zuständige Behörde gemeldet.

Bios überprüft ggf. vorhandene jüngere Chargen zum fraglichen Artikel, stellt als Ergebnis die Markbelieferung zwischenzeitig ganz ein oder leistet kostenlosen Ersatz. Bios überprüft alle zur Herstellung der fraglichen Charge vorliegenden Dokumente, wie allgemein alle zur Herstellung des fragliche Artikels zugehörigen Vorschriften, alle aktuellen Ausgangs-materialien und sonstigen Vorgaben und versucht den Grund für den Ausfall einer oder mehrerer Chargen dieses Artikels zu verstehen.

Erfahrungswerte liegen uns zu diesem Punkt – Juni 2021 - nicht vor. Bisher konnten wir alle unbrauchbaren Chargen (Problemchargen) bei der Chargenprüfung identifizieren und sofort verwerfen.

Zu 2.

Die Charge hat Mängel, die stören, aber

  1. eine Fehlinterpretation ist ausgeschlossen, z. B. weil wir unsere IFA Nachweise nicht für die automatisierte Ablesung/Testergebnis Interpretation anbieten: kein Substrat in den Auftragsstellen beim indirekten Immunfluorszenz Test. Weswegen kein Substrat in einzelnen Auftragsstellen ist, wird abgeklärt.
  2. die korrekte Ablesbarkeit ist gesichert (z. B. teilweise geplatzte Zellen, deren Inhalt unstrukturiert auf der Auftragsstelle liegt, aber eine identische Anfärbung zeigt wie die intakten Zellen, wodurch eine korrekte Interpretation gesichert ist). Bios leistet ggf. Ersatz, informiert und berät aber den Kunden (ggf. auch mit Bilddokumenten, Seminaren etc.) wie das Platzen von Zellen beim Testansatz vermieden werden kann. Bios berät den Kunden, welche Bereiche eines Gewebeschnittes zur Testbewertung herangezogen werden müssen bzw. welche Fluoreszenzmuster zu interpretieren sind, usw., usw..

Zu 3.

Die Charge ist perfekt. Bios kann Beschwerden des Kunden nicht nachvollziehen. Es beginnt die Fehlersuche im Kundenlabor (Komponenten teilweise nicht von Bios, beim Waschen nicht rühren, beim Puffer Ionenstärke und pH messen, Deckgläser sind nicht entspiegelt etc., etc., Probleme bei der Kühlkette, sachgerechte Lagerung nicht durchgängig?). Sind Probleme für uns bei Bios nicht lösbar, wird die Kooperation mit dem Kunden – zumindest in Bezug auf das fragliche Produkt/den fraglichen Nachweis - beendet.

München, Juni 2021

Rueben


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Die Bios GmbH Labordiagnostik ist ein „pharmazeutischer Betrieb“.

Uns gibt es schon bedeutend länger, als die derzeit noch gültige EU „In-Vitro-Diagnostika- Richtlinie“ (EU IVDR) von 2002 durchgehalten hat. Vorher galt hierzulande für IVD das Deutsche Arzneimittelgesetz (AMG), und außer in Japan, den USA und Deutschland gab es bis zur Einführung der EU IVDR nirgendwo auf der Welt eine Regulierung für IVD. Dabei regelte das Deutsche Arzneimittelgesetz für uns erfreulich präzise sowohl die Herstellung wie den Vertrieb von IVD.

Für Bios wurden die gesetzlichen Anforderungen durch das Inkrafttreten der EU Richtlinie somit eher geringer, aber wir registrierten uns mit allen Handelswaren beim DIMDI und wir zeichneten ab 2003 alle abgegebenen Waren in der jeweiligen EU Landessprache aus. Letzteres war eine sehr nützliche Anforderung dieser EU Richtlinie. Im Übrigen behielten wir die Organisation unserer Herstellung wie unseres Vertriebes und speziell auch unser Qualitätsmanagement aus der AMG-Zeit grundsätzlich bei – unbeschadet der Tatsache, dass wir ohne Unterlass optimieren, unsere Ökobilanz wie unsere Lagerhaltung etc…

Parallel zur EU IVDR gab es damals auch das EU Medizinproduktegesetz (MPG) und den TÜV Rheinland, eine für Medizinprodukte staatlich zugelassene „Benannte Stelle“ gemäß dieses damals aktuellen EU MPG. Leider bemerkte dieser - somit „behördliche Zertifizierer“ - nicht, dass einer seiner Kunden, nämlich ein französischer Hersteller von Medizinprodukten, verbotenerweise hochgefährliches Industrie-Silikon für die Herstellung von Brustimplantaten verwendete (ein „in vivo“ Produkt!!). Der TÜV Rheinland kam, trotz vielen erheblich geschädigten Patientinnen, problemlos und europaweit juristisch ungestraft davon.

Dieser Umstand brockte uns in der Folge u. a. die neue EU „In-Vitro-Diagnostika-Verordnung“ (EU IVDV 2017/746) ein, die ab Mai 2022 gelten soll. Ob der TÜV Rheinland nun auch wieder behördlich zugelassene „Benannte Stelle“ für die neue Medizinprodukte-Verordnung ist, wissen wir nicht. Aber für IVD ist der TÜV Rheinland wiederum als Benannte Stelle zugelassen. Man kann es nicht fassen. Außer dem TÜV Rheinland gibt es derzeit immer noch nicht mehr als drei für die gesamte EU in NANDO publizierte „Benannte Stellen“ für IVD. Drei davon sind in Deutschland ansässig (neben dem TÜV Rheinland, die Dekra und der TÜV Süd), eine in den Niederlanden. Für die gesamte EU. Keine in Frankreich, Spanien, Italien, Polen etc... Wie soll das gehen? Wir halten es für unwahrscheinlich, dass
z. B. ein griechischer Hersteller von IVD deutsche Preise für eine Benannte Stelle zahlen kann. Was macht/e die EU, was machen die Länder der EU bezüglich der Umsetzung der IVDV seit 2017 bis jetzt? Machen nicht alle Länder der EU bei der Umstellung auf die neue IVD Verordnung mit? Viel Zeit bleibt nicht mehr.

Bios ist in München ansässig und probiert seit geraumer Zeit, sich bei der Benannten Stelle „TÜV Süd“ anzumelden. Das geht bis auf Weiteres nicht. Aber man kann sich vormerken lassen. Vielleicht muss man dann ja eine Vormerkgebühr zahlen – wir zögern noch, uns vormerken zu lassen. Immerhin konnten wir uns diesen September bei einem TÜV Seminar in Leipzig anmelden und spätestens dort werden wir dann weitersehen.

Unsere UDI Auszeichnung unserer Handelswaren läuft prima, unser einziger Lichtblick bei unseren Bemühungen, Konformität mit der neuen EU IVD Verordnung zu erreichen. In der neuen europäischen Datenbank EUDAMED haben wir uns auch schon angemeldet, können bisher aber den Sinn dieser Datenbank noch nicht erkennen. Inzwischen vermuten wir schwer, dass wir bis April nächsten Jahres nicht allen Anforderungen der EU IVD Verordnung 2017/746 entsprechen werden können. Aber, für Waren, welche schon länger als 3 Jahre im Markt sind, gilt zum Glück eine Übergangsregelung bis Mai 2025. Alle unsere Waren entsprechen dieser Anforderung. Und bis Mai 2025 werden wir es – sagen wir einmal – so oder so schaffen.

                              Und tatsächlich sind und bleiben wir - auch in Zukunft - ein pharmazeutischer Betrieb.

 

Im Juni 2021

Rüben


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Erleben, was verbindet.

Nicht die Telekom informierte uns über den Totalausfall des Telekomnetzes am Morgen des 15. April 2021, sondern wir informierten die Telekom. Wodurch wir plötzlich ohne Vorwarnung zu 100 % von der Außenkommunikation abgeschnitten wurden, werden wir wohl nie erfahren. Die Telekom stellt sich auf den Standpunkt: die vom Kunden bezahlte Leistung wird erbracht, oder auch nicht.

Das heißt für die Zukunft, - auch wenn uns am Morgen des 16. April 2021 das Telekomnetz wieder zur Verfügung steht - wir wissen nicht warum, wie lange und wann plötzlich dies auch wieder nicht der Fall sein wird.

Darauf stellen wir uns notgedrungen ein.

Wenn Sie Bios erreichen wollen, so geht dies ab sofort gemäß Plan A oder Plan B.

Plan A

Sie erreichen uns telefonisch unter 089 780 205 99 - 0, per Fax unter 089 780 205 99 - 40 und per Mail unter bios@bios-world.com.

Wenn Plan A nicht anwendbar ist gilt

Plan B

Sie erreichen uns per Mail unter bios@bios-world.com (über Daten-Sim-Karte) und mobil unter 0160 30335751.

 

Allgemeine Ergänzung

Den Plan B werden wir „ausbauen“. Und von unserem Faxzugang werden wir uns mittelfristig leider trennen müssen. Wir haben keinen Plan B für unseren Faxzugang. Bitte stellen Sie auf Mails um oder richten Sie sich auf unsichere Zeiten ein.

Kraut  Rüben  16.4.2021


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Nicht jede/r, die/der beim Coronatest positiv getestet wird, kann andere anstecken.

Warum hört man so wenig zu diesem Thema? Denn nur diejenigen, die „infektiös“ sind, muss man möglichst ausnahmslos erwischen und in Quarantäne schicken.  

Die Corona-Pandemie würde viel von ihrem Schrecken verlieren, wenn Fachinstitute dieses Kriterium „wahrscheinlich infektiös/ziemlich sicher nicht infektiös“ bei den derzeit stark steigenden Corona Fallzahlen in den Blick nehmen, Kriterien für diese Differenzierung definieren und auf Grund der stetig neuen Testergebnisse diese auch noch regelmäßig optimieren würden.

Für diese wichtige Unterteilung der positiven Coronatest-Ergebnisse ist das bayerische Testkonzept (jeder, der will, kann sich beliebig oft und ohne irgendwelche typischen Symptome testen lassen) sicher das Bessere. Aber, ob die zuständigen Behörden die Arbeit für diese Einteilung der positiv Getesteten auch noch zusätzlich vornehmen können? Sie sind durch das tägliche Abarbeiten der Coronatest-Massen chronisch überlastet.

Eine unbefriedigende und wohl derzeit unabänderliche Situation. Ohne diese Zusatzinformation aus dem bayerischen Corona Testkonzept, erscheint uns das Testkonzept des RKI überzeugender.

Kraut und Rüben

November 2020


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Wir wundern uns.

Für etablierte In Vitro Diagnostika (IVD) gilt in den Ländern der EU einstweilen noch die IVD Richtlinie. Für neue IVD dagegen gilt schon seit über einem Jahr die neue IVD Verordnung. Um einen neuen Labortest CE zu markieren und in den Markt abgeben zu dürfen, wurden die Anforderungen durch diese neue Verordnung erheblich gesteigert.

Nach allem, was wir wissen, ist das „neue“ Coronavirus, das SARS2 Virus oder wie immer man das Virus nennen möchte, welches uns seit ca. 6 Monaten beschäftigt, frühestens Ende letzten Jahres erstmals isoliert worden. Dann geriet es in „Vergessenheit“, wurde hierzulande als ein „weit entferntes Phänomen“ beschrieben und war dann aber plötzlich ab Februar hierzulande wie weltweit gefährlich allgegenwärtig.  

Seit April ist der Nachweis vom neuen Coronavirus bzw. von Antikörpern gegen dieses neue Coronavirus eine der wichtigsten Methoden, die Verbreitung dieses Virus in der Beherrschung zu behalten.

Dieses ist grundsätzlich sinnvoll. Passend dazu bieten uns seit etwa diesem Zeitpunkt auch Hersteller aus der EU wie verschiedenen Ländern in Asien und Amerika solche Tests zum Vertrieb an. Da wundern wir uns, wie in der kurzen für diese Testentwicklung zur Verfügung stehenden Zeit so viele (teilweise völlig unbekannte) Firmen aus allen Teilen der Welt an das authentische Antigen kommen konnten und weiterhin wundern wir uns, wie diese Firmen weiterhin in dieser kurzen Zeit allen Anforderungen der IVD Verordnung entsprechen konnten. Wo es bisher auch noch kaum Benannte Stellen gibt, deren Mitwirkung man als IVD Hersteller gemäß der neuen Verordnung zwingend für solche Produktzulassungen benötigt.

Bei uns hat die Entwicklung neuer infektionsserologischer Tests bis zur Markteinführung deutlich länger gedauert.  Wir haben uns die Anforderungen an unsere Nachweise zusammen mit den Laboratorien entwickelt, die uns um deren Entwicklung gebeten hatten.

Wer nicht sein eigenes Forschungslabor und Uniklinikum betreibt, braucht anerkannte Stammsammlungen zum Entwickeln und von qualifizierten Laboratorien charakterisiertes Untersuchungsmaterial von möglichst vielen verschiedenen Patienten zum Austesten eines neuen Tests - bis man diesen Labortest auf die Menschheit loslässt.

                                                         Wie konnten all die vielen aktuellen Coronavirus Labornachweis Anbieter an das neue charakterisierte Coronavirus Antigen so wie die vielen charakterisierten Patientenproben weltweit bereits vor dem April/Mai diesen Jahres gekommen sein? Wir können uns nur wundern.

 

Rueben

Juli 2020


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Die Transportbranche schwächelt.

Solange es schick ist, jede Gurke und jede Rolle Toilettenpapier online zu bestellen, wird sich das sicher auch nicht ändern. Eine Firma wie Bios, die weder Wegwerfware zu transportieren, noch für jede Abholung hunderte an Paketen aufzugeben hat, passt in das derzeitige Geschäftskonzept der Zusteller nicht hinein. Überspitzt ausgedrückt: wir sind jedes Mal erleichtert, wenn es mit der pünktlichen Abholung unserer Pakete durch unseren Zusteller TNT geklappt hat. Die Alternativen, die wir uns angesehen haben, sind allesamt deutlich größer als TNT, stellten sich uns als noch desorganisierter als TNT vor. Diese Branche giert zwar einerseits nach Neukunden, wobei diese andererseits, zumindest wenn sie so klein wie Bios sind, lediglich als Lückenfüller verwendet werden. D. h. die Abholung kommt nicht, wenn sie gebraucht wird, sondern nur dann, wenn der jeweilige Fahrer sonst nichts zu tun hat. Für die Gesundheitsbranche bedenklich. Das, was Bios hier tun kann, ist zu beobachten, ob ein Branchenneuling diese „Marktlücke“ schließt.

Aber das ist nicht alles, was Bios in dieser Sache tut. Denn die Qualitätssicherheit beim Transport unserer Waren zu überwachen und bei Transportproblemen zusammen mit TNT erfolgreich einzugreifen, da können wir zum Glück selbst etwas machen. Und das klappt gut.

Wie überprüfen wir, ob unsere Waren bei unseren Kunden in bester Qualität ankommen? Die Transportzeit unserer Pakete ist in der Regel 20 – 36 Stunden, egal wohin in Europa geliefert wird. Ausnahmsweise können unsere Pakete auch einmal 48 - 60 Stunden unterwegs sein. Beunruhigen muss selbst diese längere Transportdauer aber weder unsere Kunden noch uns bei Bios. Durch Transportsimulationen bei uns in der Firma stellen wir mit jeweils statistisch ausgewählten Chargen sicher, dass unsere Ware nach diesen Transportzeiten regelmäßig voll aktiv ist. Wir verpacken bei dieser Transportsimulation die Waren exakt so wie für den regulären Versand, lagern sie bei 25 – 33 °C und werfen die Pakete unter der Zeit immer wieder heftig herum. Nach 36 bzw. nach 60 Stunden werden die Pakete ausgepackt und die Waren getestet. Die Ergebnisse dieser Tests finden Sie auf der Biosite® unter www.bios-world.com/Technische Informationen. Wir wünschen interessante Lektüre.

Einen Punkt zu diesem Thema, nämlich die Stabilität unserer Waren gegenüber niedrigen Temperaturen, haben wir auf unserer Website noch nicht abgehandelt, er betrifft primär aber nur unsere Latex Reagenzien. Diese dürfen keinesfalls eingefroren werden, da sie dabei irreversibel aggregieren und dadurch unbrauchbar werden. Auf Grund interner Überprüfungen wissen wir aber auch, dass alle unsere Waren unter Einfrier- und Auftauzyklen leiden, und untersagen dies folglich bei deren Lagerung. Speziell Konjugate, positive Kontrollen und manche Gewebeschnitte verlieren an Aktivität, wenn sie wiederholt eingefroren und aufgetaut werden. Da wir nicht ausschließen können, dass unsere Waren während des Transportes einfrieren, sind wir jetzt dabei eine Gefahrenabschätzung hierfür zu entwickeln und zu publizieren. Das Einzige, was wir hierzu sicher wissen, ist, dass es gar nichts nutzt, auf die Pakete entsprechende Aufkleber aufzubringen – egal in welcher Sprache. Die Logistikbranche richtet sich nicht nach derlei Anforderungen.

Rüben 22.1.2020

 


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Bios arbeitet gewiss nicht klimaneutral.

Da wir Mieter und nicht Hausbesitzer sind, haben wir auch nicht die großen Stellschrauben (Geothermie, Photovoltaik etc.), dieses aus eigenen Stücken zu erreichen.

Aber Blühpaten sind wir schon, auf Ökostrom werden wir ab 2020 umstellen und CO2-Zertifikate werden wir ebenfalls in 2020 erwerben, genug um davon ausgehen zu können, dass wir uns dennoch sehr wahrscheinlich klimaneutral nennen dürfen.

Und etwas ist in diesem Zusammenhang auch wichtig, erneut erwähnt zu werden: Bios bestätigt nicht umgehend den Eingang jeder Bestellung. Diese Ressourcenverschwendung können wir vermeiden, da wir unverzüglich liefern.

Wir liefern immer am Montag und am Mittwoch. Alle Aufträge, die an diesen Tagen bis gegen Mittag bei uns eingehen, werden am selben Tag ausgeliefert. Oder anders ausgedrückt: Aufträge, die ab Mittwochnachmittag bei uns eintreffen, werden an nachfolgenden Montag bzw. „Auslieferungsarbeitstag“ ausgeliefert. Es kann auch der Mittwoch sein, falls der Montag ein Feiertag ist etc..

Erteilen Sie uns einen Auftrag, so hören Sie von uns nur dann, wenn wir Ihren Auftrag kurzfristig nicht oder nur teilweise ausführen können. Das ist für Sie und für uns sehr viel weniger Aufwand sowie Material- wie Energieverschwendung.

Rüben 29.11.2019

 


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Den letzten beißen die Hunde.

Heute wollen wir uns einmal so richtig öffentlich ärgern!

Über ein Jahr Datenschutzgrundverordnung reduzierte uns noch mehr zu Datensicherheitssklaven – mehr als wir es zuvor schon waren. Nach jedem Sicherheitsupdate ist vor dem jeweils nächsten Sicherheitsupdate. Haben Sie noch im Kopf, was Sie alles wo, wie und wann zu aktualisieren haben??? Wissen Sie möglicherweise auch nicht, warum Sie dies alles tun?? Viele Sicherheitsupdates stören selbst zwischendrin noch beliebig, indem sie sich ständig in Erinnerung bringen: heftig blinken, jeweils weggeklickt werden müssen etc.. Man ist dauernd beschäftigt. Warum muss das Alles das schwächste Glied in der Kette zahlen: der IT Anwender.

Und man verliert regelmäßig die Zugriffsberechtigung. Haben Sie sich auch eine Liste mit neuen Passwörtern angelegt, die neben ihrem Rechner liegt, da Sie sonst plötzlich nicht mehr arbeiten können. Fällt Ihnen immer ganz schnell ein „Passwort“ ein, für das man Sie nicht zur Rechenschaft ziehen könnte???

Sie ganz allein haben offenbar sicherzustellen, dass niemand Ihre schutzbedürftigen Daten einsieht oder/und klaut. Aber Sie müssen beliebig vielen Geschäftspartnern (auch Behörden) aus allen möglichen Gründen externen Zugriff ermöglichen – und sei es in Form der Updates – obwohl Sie überhaupt nicht verstehen können, was bei all diesem Gewähren von Zugriff alles passieren kann.

Vielleicht haben Sie ja sogar auch alle Ihre sensiblen Daten in der einen oder anderen Cloud. Richtig ist wohl, dass die Wirtschaft zusammenbrechen würde, wenn die EU-DSGVO das Auslagern der Daten in Clouds von Gesetzgeberseite  untersagen würde. Der Gesetzgeber wie auch die Telekom hält sich hier bisher fein raus. Denn es sind ja Sie als Anwender, Verbraucher, der/die die alleinige Verantwortung für Ihre Datensicherheit trägt – auch wenn diese in einer „Cloud“ vorgehalten werden.

Wenn Sie es genau bedenken, wäre es sowieso das Sicherste und wohl auch preiswerter, wenn Sie Ihre IT gar nicht mehr nutzen würden. Vielleicht stellen Sie ja um auf offline. Da gibt es kein „remote access“, nur ganz normalen kollegialen Datenklau.

Im August 2019

Kraut


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Wir müllen uns voll, der Klimawandel ist offensichtlich – und was tut Bios dagegen?

Es gibt immer noch kein brauchbares „Paketfüllmaterial“, wie Luftpolsterkissen etc., aus nachwachsenden Rohstoffen. Oder doch? Liebe Leserin, lieber Leser, sollten Sie uns hier einen Vorschlag zu mehr Nachhaltigkeit machen können, wir würden ihn sehr gerne aufgreifen.

Wir nehmen zwar nicht mehr die Styropor-„Chips“, die herumfliegen, überall kleben bleiben und massiv Abrieb produzieren. Wir verwenden Luftpolsterkissen bestehend aus Plastikmembranen, die verschiedene Mengen an Luft einschließen können. Zwar wirft man bei diesem Füllgut weniger Erdöl weg, aber viel Volumen. Immer noch sehr unbefriedigend.

Auch die verschiedenen Plastikbeutel mit Zip-Verschluss, die wir benutzen, um das Verschwinden von Kontrollen und Konjugat-Fläschchen im Füllmaterial unserer Warensendungen zu vermeiden, würden wir gerne durch Tüten oder Beutel aus nachwachsenden Rohstoffen ersetzen. Auch hier suchen wir bisher vergeblich nach solchen brauchbaren Alternativen.

Kennen Sie, liebe Leserin, lieber Leser, Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen, welche ggf. auch noch kompostierbar sind und mit denen wir unsere oben genannte Plastikverpackung oder Plastik in anderen Arbeitsbereichen (Herstellung, Arbeitssicherheit etc.) vermeiden können? Ihre Tipps interessieren uns sehr.

Pappkartons von bei uns eingehenden Lieferungen prüfen wir auf Wiederverwendbarkeit. Ist die Pappqualität in Ordnung und der Karton sauber und ordentlich, so verwenden wir solche Kartons erneut für das Versenden unserer Aufträge. Erhalten Sie also Ihren Auftrag in einem Karton, in dem ursprünglich z. B. irgendwelche Etiketten oder Pipettespitzen waren, so ist das auch unserer Sparsamkeit geschuldet, hauptsächlich aber unser Versuch, weniger Müll zu produzieren.

Wir verkaufen im Verhältnis wenig Testkombinationen (Kits). Das ist sehr nachhaltig. Weil bei uns verschiedene Chargen verschiedener Artikel beliebig miteinander kombiniert werden können, können wir alle Testkomponenten einzeln abgeben. Das ist preislich günstiger für uns wie auch preiswerter für Sie (Ware und Transport, wir transportieren nicht soviel „Luft“ zu Ihnen) und erspart außerdem Verpackungsmüll auf Ihrer Seite.

Stück um Stück erneuern wir unseren Elektrogerätepark, unsere Klimaanlagen haben wir abgeschafft, wir kühlen unsere Räume passiv durch clevere Beschattung und heizen „Kühlschrank-Lagerräume“ gar nicht mehr. Die Umstellung unserer Leuchtkörper auf LED ist fast abgeschlossen. Elektrogeräte laufen bei Bios nur genauso lange, wie sie gebraucht werden. Trotz stark steigender Strompreise bleiben unsere Stromrechnungen seit Jahren stabil. Umwelttechnisch betrachtet sparen wir durch dieses Verhalten viel Energie ein und müssen wegen der Abwärme der Kühl- und Tiefkühlschränke dennoch nicht frieren. Und da unsere vielen, verschiedenen Drucker auch nur bei Bedarf laufen, produzieren wir auch relativ wenig Ozon, Nanopartikel und Feinstaub. Um einen guten Teil dieser Schadstoffe kümmern sich dann auch noch unsere Pflanzen, indem Sie diese adsorbieren.

Unsere Herstellung stellt auf den Einsatz weniger schädlicher Chemikalien (speziell auch Fixierungsmittel) um und hält weiterhin entweder keine oder nur minimale Mengen an schädlichen Substanzen vor. Die Produktion der p-ANCA Objektträger, bei denen die Granulozyten mit Formalin fixiert wurden, haben wir z. B. bereits vor 5 Jahren eingestellt. Der Nachweis von p-ANCA gelingt genauso gut – und dann auch noch platz- und geldsparend auf den ethanolfixierten Granulozyten.

 Wir essen und trinken aus Porzellan oder Keramik Gefäßen. Pappbecher und Pappteller gibt es bei uns nicht. Einkaufen gehen wir mit Stoffbeuteln und wiederverwendbaren Containern. Unser Müll wird „zur Wiederverwendung“ entsorgt.

Die Nachhaltigkeitsanforderungen an unsere Lieferanten finden Sie auf unserer Website im Bereich Lieferanten. Auch wenn nicht jeder Lieferant diesen Ansprüchen entspricht, wir sind mit allen im Gespräch über Nachhaltigkeit und in einer Entwicklung in Bezug auf dieses Thema.

Im April 2019

Rüben


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Bei der Versteigerung der 5 G Lizenzen hat Vater Staat viel Geld eingenommen.

Wir alle werden also für die Telekommunikation zukünftig mehr bezahlen müssen.

Und das ISDN-Protokoll wird nicht mehr unterstützt. Hier sparen die Telekommunikationsunternehmen. D. h. die Kommunikation per Fax läuft irgendwann im nächsten Jahr aus und das IP Protokoll (E-Mail und Co.) ist dann alternativlos. Welch ein Rückschritt.

Wer, wie wir bei Bios, auf den Punkt liefern muss, weil kranke Menschen nicht lange auf ihre Diagnose warten können, muss diese Entscheidung bedrohlich finden. Natürlich bleiben schriftliche Bestellungen sinnvoll, aber kommt unser Kunde zukünftig stets sicher mit den Bestellungen zu uns durch?

Dass wir immer noch ein Postfach haben, was auch überall auf unseren Firmendokumenten angegeben ist, ist hier nur ein sehr schwacher Trost.

Per Flyer in Ihren Lieferungen erhalten unsere Faxbesteller ab sofort eine Erinnerung an die Umstellung von Fax auf Mail.

Rueben


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Bios GmbH Labordiagnostik Hofmannstr. 7, D-81379 München Tel. 089 780205990 Fax 089 7802059940 bios@bios-world.com www.bios-world.com